Christus hat das Himmelreich und das ewige Leben mit einem Gastmahl verglichen. Er hat das Mahl zu einem Zeichen der Gemeinschaft mit sich gemacht. Mit seinen Jüngern hat er Mahl gehalten; beim Hochzeitsmahl in Kana hat er Wasser in Wein verwandelt; in der Wüste hat er die Hungernden gesättigt. Das Brot, das er ihnen gab, war ein Zeichen für das Brot vom Himmel, das er selber ist.

Als er am Abend vor seinem Leiden mit den Jüngern das Paschamahl feierte, hat er verwirklicht, was er vorher in Zeichen und Reden angekündigt hatte. In den verwandelten Gaben von Brot und Wein reichte er ihnen seinen Leib und sein Blut und damit sich selbst als Speise zum ewigen Leben. Dabei gab er ihnen den Auftrag und die Vollmacht: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“.

Diesen Auftrag erfüllt die Kirche in der Feier der heiligen Messe, an der auch die Gläubigen an jedem Sonntag teilnehmen können und sollen.

Christus gibt beim letzten Abendmahl seinen Leib, der für uns dahingegeben ist und sein Blut, das er für uns vergossen hat, und damit sich selbst als Speise des ewigen Lebens. So steht das letzte Abendmahl in unlösbarem Zusammenhang mit dem heilbringenden Tod des Herrn, mit dem Kreuzesopfer, das in jeder heiligen Messe vergegenwärtigt wird.

In seiner Selbsthingabe an den Vater, in seinem Gehorsam bis zum Tod am Kreuz ist Christus der Hohepriester des Neuen Bundes; er hat uns ein für allemal mit Gott verbunden. So hat Gott ihn erhöht und zur Quelle unseres Heiles gemacht.

Die Erstkommunion wird in unserer Kirchengemeinde wie in vielen anderen Kirchengemeinden im 3. Schuljahr gefeiert. Die konkrete Vorbereitung beginnt jeweils im Januar. Die feierliche Erstkommunion ist an zwei Terminen:

  • Christi Himmelfahrt
  • Sonntag nach Christi Himmelfahrt

Zum ersten Elternabend laden wir nach den Herbstferien des jeweils vorausgehenden Jahres unter Angabe eines festen Anmeldetermins durch die Kirchenzeitung, unsere Pfarrnachrichten im Internet oder über die Tageszeitung ein. Die zu einer verbindlichen Anmeldung benötigten Unterlagen werden der schriftlichen Einladung beigefügt. Wenn Sie nicht angeschrieben wurden, weil uns Ihre Anschrift nicht vorliegt, dann sind unsere Pfarrsekretärinnen gerne zur Auskunft und Hilfe bereit.

Krankenkommunion

Wenn Sie oder ein Angehöriger aufgrund von Krankheit oder Behinderung nicht in der Lage sind, an der sonntäglichen Eucharistiefeier in unserer Kirchengemeinde teilzunehmen, so helfen wir Ihnen gerne, den bisherigen Kontakt zur feiernden Gemeinde nicht zu verlieren.

Bitte melden Sie sich in unserem Pfarrbüro, wenn Sie in einem solchen Fall die hl. Kommunion in ihrer Wohnung empfangen möchten.

Wir helfen Ihnen gerne!

Das gilt auch für den Fall, wenn Sie „nur“ den Besuch von Pater Joseph, Pfarrer Wilhelm Lohle oder unserem Pastoralreferenten Christoph Knuf wünschen.